Checkliste Immobilienkosten

Ein Unternehmer muss immer mit allem rechnen...


Ein niedriger oder hoher Quadratmeterpreis ist immer nur die halbe Wahrheit. Denn er sagt nichts darüber aus, wie viel Nutzen die Fläche eigentlich dem Mieter bringen kann. Durch einen ungünstigen Raumschnitt, unflexible Wände oder zu große Verkehrsflächen kann auch ein niedriger Quadratmeterpreis im Ergebnis hohe Kosten verursachen. Immer mehr Fachleute sind daher dazu übergegangen, die Kosten pro Arbeitsplatz zu berechnen und zur Grundlage der finanziellen Einschätzung zu machen. Die Rechnung ist einfach (alle Angaben auf ein Jahr gerechnet):

 



Quadratmeter ist nicht Quadratmeter!

Die Fläche von gewerblichen Immobilien kann nach den unterschiedlichsten Messmethoden berechnet werden:

  • DIN 277 „Grundflächen und Rauminhalte von Bauwerken im Hochbau“
  • Berechnung nach Achsmaß oder sonstigen Anknüpfungspunkten
  • GIF, „Richtlinien der Gesellschaft für Immobilienwirtschaftliche Forschung“; möglich ist auch die für Wohnflächen übliche „II. Berechnungsverordnung“

Die verschiedenen Berechnungsmethoden unterscheiden sich grundlegend danach, ob sie nur die Innenflächen der Räume berücksichtigen oder ob die Wände ganz oder teilweise einbezogen werden. Keine der aufgeführten Berechnungsmethoden gilt kraft Gesetzes. Daher sollte beim Vergleich mehrerer Angebote die Methode der Flächenberechnung genauestens vertraglich vereinbart werden.